Beim vierten Treffen der Kindergruppe „Die Schnittlauchräuber“ am 16. Juni wurde wieder fleißig gegärtnert, entdeckt und gestaunt. Auch wenn das Treffen in die Ferienzeit fiel, waren neun begeisterte Kinder dabei und erkundeten gemeinsam mit dem Betreuerteam den blühenden Gemeinschaftsgarten.

Ein besonderes Highlight waren die Kartoffelpflanzen, die die Kinder bereits am 5. Mai gesetzt hatten. Mittlerweile rund 15 Zentimeter hoch, wurden sie sorgfältig mit hochwertiger Chiemgauer Erde angehäuft, um ihr Wachstum weiter zu unterstützen.

Im Kräutergarten konnten die jungen Naturforscher mit allen Sinnen auf Entdeckungstour gehen. Sie rochen, tasteten und schmeckten sich durch Eberraute, Majoran, Thymian, Minze, Basilikum, Bohnenkraut und natürlich Schnittlauch.

Auch die kleinen Tierchen im Garten wurden nicht übersehen: Die Kinder erfuhren Spannendes über das Zusammenleben von Läusen, Ameisen und Käfern – ein faszinierendes Beispiel für Symbiose in der Natur.

Dank einer großzügigen Pflanzenspende von Josef Strehhuber durften außerdem zahlreiche Gemüsesetzlinge wie Mangold, Tomaten, Fenchel, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli und Hokkaido-Kürbis in die Beete einziehen. Einige davon durften die Kinder sogar mit nach Hause nehmen – ein kleines Stück Garten zum Mitnehmen.

Zum krönenden Abschluss gab es – wie es bei den Schnittlauchräubern schon Tradition ist – frisches Butterbrot mit Schnittlauch aus dem Beet.