Neue Ideen beim Gartln in Inzell, Hammer und Weißbach Teil 2 – Wo die Erdbeeren (fast) in den Himmel wachsen

Neue Ideen beim Gartln in Inzell, Hammer und Weißbach Teil 2 – Wo die Erdbeeren (fast) in den Himmel wachsen

Eine Anregung aus einer Gartensendung mit einer Bauanleitung aus Facebook – das war der Anlass für den Bau einer Erdbeerpyramide. So geschehen bei Johanna und Herbert Schwaiger.

Der Bericht zum Werdegang:

Begeistert von diesem Video bin ich damit gleich zu meinem Schreiner-Papa gelaufen und konnte ihn ebenfalls „infizieren“.
Ich brauch für meine, bis dato auf dem Boden dahinvegetierenden, Erdbeerpflanzen genau diese Lösung.

Gut, dass wir – d.h. vor allem mein Papa – vorher nicht wussten, dass es nicht so einfach werden würde wie im Video dargestellt.

Die Herausforderungen:

1.: Wie groß muss die Grundfläche sein?
2.: Wie hoch darf die Pyramide werden?
3.: Wie steil muss/darf der Winkel dann sein?
4.: Wie viele Etagen ohne dass die Erde durchdrückt aber trotzdem alle Pflanzen ausreichend Platz und Licht haben?
5.: Thema „Stabilität und Verwitterung“: Wie schütze ich die Holzkonstruktion der Pyramide davor, nach 3 Jahren zusammenzufallen? (Lösung: Teichfolie)
6.: Soll nur Erde in die Pyramide?

Zeitplan:
Erste Idee: 12.04.2019 (Video auf FB gesehen)
Bauzeit: 25.04. – 19.05.2019
Fertig bepflanzt: 19.05.2019 um 20:30 Uhr

Resümee am 20. Mai 2019:

„Seit gestern ist die Erdbeer-Pyramide bepflanzt und damit ihrer Bestimmung übergeben. Jetzt heißt es „abwarten“.“

Die Erfahrungen nach dem ersten Winter: Es empfiehlt sich, beim Aufbau der ersten Stufe vor dem Befüllen ein Hasengitter auf die Erde zu legen, damit Wühlmäuse abgehalten werden. Ansonsten ist die Pyramide für diese ein Tummelplatz während der kalten Jahreszeit.